Eingaben
Ergebnisse
- Eigenverbrauch vorher
- -- %
- Eigenverbrauch nachher
- -- %
- Zunahme Eigenverbrauch
- -- Prozentpunkte
- Zusätzlich selbst verbrauchte PV-Energie
- -- kWh
Formel
- Eigenverbrauch nachher = Haushalt + PV-Ladung, begrenzt auf PV-Erzeugung
Dieser Rechner beantwortet eine konkrete Frage: Wie stark erhöht das Laden deines E-Autos mit PV-Strom deinen Eigenverbrauch? Du siehst den Eigenverbrauch vor der E-Auto-Ladung, den Eigenverbrauch nach der zusätzlichen PV-Ladung sowie die Zunahme in Prozent und Kilowattstunden.
Das Ergebnis hilft dir einzuschätzen, welchen Anteil deiner jährlichen PV-Erzeugung du selbst im Haushalt und für die Wallbox nutzen kannst, statt ihn als Überschuss abzugeben. Es geht dabei nicht um die technische Ladeleistung der Wallbox, die Ladezeit oder die Batteriekapazität des Fahrzeugs. Betrachtet wird ausschließlich die Jahresenergiemenge, die aus deiner Photovoltaikanlage in das E-Auto gelangt.
Was der Rechner ermittelt
Der PV-Eigenverbrauch beschreibt, wie viel der erzeugten Solarenergie du selbst nutzt. Dazu zählt bereits genutzter Strom im Haushalt, etwa für Haushaltsgeräte, Wärmepumpe oder andere Verbraucher. Lädt dein E-Auto zusätzlich mit PV-Energie, steigt diese selbst verbrauchte Energiemenge.
Der Rechner stellt vier Werte gegenüber:
| Ergebnis | Bedeutung |
|---|---|
| Eigenverbrauch vorher | Anteil der jährlichen PV-Erzeugung, den dein Haushalt bisher selbst nutzt |
| Eigenverbrauch nachher | Eigenverbrauchsanteil nach Berücksichtigung der PV-Energie fürs E-Auto |
| Zunahme Eigenverbrauch | Veränderung des Eigenverbrauchsanteils durch die PV-Ladung des Fahrzeugs |
| Zusätzlich selbst verbrauchte PV-Energie | PV-Energie, die durch das Laden des E-Autos zusätzlich selbst genutzt wird |
Damit kannst du beispielsweise vergleichen, ob sich eine Veränderung deines Ladeverhaltens auf den Eigenverbrauch auswirken würde: etwa häufigeres Laden in PV-reichen Zeiträumen oder eine höhere Nutzung von PV-Überschuss für die Wallbox.
Welche Angaben einfließen
Für die Berechnung genügen drei Jahreswerte in Kilowattstunden.
Jährliche PV-Erzeugung (kWh)
Hier trägst du die gesamte PV-Energie ein, die deine Anlage im betrachteten Jahr erzeugt. Dieser Wert bildet die Obergrenze: Mehr PV-Strom als erzeugt wurde, kann weder im Haushalt noch im E-Auto selbst verbraucht werden.
Bisheriger Eigenverbrauch (kWh)
Das ist die PV-Energie, die du bereits ohne die zusätzlich betrachtete E-Auto-Ladung selbst nutzt. Gemeint ist also nicht dein gesamter Stromverbrauch aus Netz und PV, sondern nur der bereits direkt oder über einen vorhandenen Speicher selbst genutzte Solarstrom.
PV-Energie fürs E-Auto (kWh)
Hier gibst du die Energiemenge ein, die aus der PV-Anlage in dein Fahrzeug gelangen soll oder nach deinen Messwerten gelangt ist. Gemeint ist ausdrücklich PV-Energie fürs E-Auto, nicht die gesamte Energiemenge, die über die Wallbox geladen wird.
Wenn das Fahrzeug teilweise mit Netzstrom lädt, gehört nur der tatsächlich aus PV gedeckte Anteil in dieses Feld. Der Rechner trennt keine Netzladung, Ladeverluste, Ladeleistung oder Ladefenster auf, weil dafür keine eigenen Eingabefelder vorgesehen sind.
So entsteht das Ergebnis
Zunächst setzt der Rechner deinen bisherigen Eigenverbrauch ins Verhältnis zur jährlichen PV-Erzeugung:
Anschließend wird die PV-Energie fürs E-Auto zum bisherigen Eigenverbrauch addiert. Der Eigenverbrauch nachher kann jedoch nicht höher sein als die gesamte jährliche PV-Erzeugung:
Die zusätzlich selbst verbrauchte PV-Energie ist damit der Teil der angegebenen PV-Ladung, der den Eigenverbrauch noch erhöhen kann. Sobald der bisherige Eigenverbrauch zusammen mit der PV-Energie fürs E-Auto die Jahreserzeugung erreicht, führt weitere angesetzte PV-Ladung rechnerisch nicht mehr zu einem höheren Eigenverbrauch.
Die Zunahme Eigenverbrauch zeigt die Differenz zwischen Eigenverbrauch vorher und Eigenverbrauch nachher. Sie macht sichtbar, ob das E-Auto als zusätzlicher Verbraucher einen nennenswerten Teil der PV-Erzeugung in den eigenen Verbrauch verschiebt.
Wofür du den Wert praktisch nutzen kannst
Der Rechner eignet sich vor allem für Jahresvergleiche und Szenarien rund um PV-Überschussladen:
- Du kannst abschätzen, wie sich eine geplante PV-Ladung des E-Autos auf deinen Eigenverbrauchsanteil auswirkt.
- Du kannst gemessene Jahreswerte aus Wechselrichter, Energiemanagementsystem oder Stromzähler nachvollziehbar zusammenführen.
- Du kannst mehrere Ladeannahmen vergleichen, etwa einen geringeren und einen höheren PV-Anteil für das E-Auto.
- Du erkennst, ob zusätzliches Laden mit PV-Strom rechnerisch noch Eigenverbrauchspotenzial nutzt oder ob die jährliche PV-Erzeugung bereits weitgehend selbst verbraucht wird.
Für die Planung einer Wallbox kann der Wert eine energiewirtschaftliche Ergänzung sein. Er beantwortet aber nicht, welche Ladeleistung an deinem Netzanschluss verfügbar ist, ob Lastmanagement erforderlich ist oder wie lang ein Ladevorgang dauert. Diese Fragen hängen unter anderem von Wallbox, Fahrzeug, nutzbarer Batteriekapazität, Leitungsweg, Absicherung und den Bedingungen am Zählerschrank ab und werden mit diesem Rechner nicht berechnet.
Warum Jahreswerte von der Realität abweichen können
Die Rechnung arbeitet mit den von dir eingegebenen Energiemengen auf Jahresbasis. In der Praxis entsteht PV-Strom jedoch nicht gleichmäßig über das Jahr und auch nicht immer genau dann, wenn das E-Auto angeschlossen ist.
Ein hoher rechnerischer PV-Anteil fürs E-Auto setzt voraus, dass ausreichend PV-Überschuss in passenden Ladefenstern verfügbar ist. Wetter, Jahreszeit, Haushaltsverbrauch, Anwesenheitszeiten und die tatsächliche Nutzung der Wallbox beeinflussen, wie viel Solarstrom tatsächlich ins Fahrzeug fließt.
Auch ein System zur PV-Überschussladung kann die Jahresbilanz beeinflussen, ohne dass der Rechner dessen Regelverhalten abbildet. Der Rechner bewertet keine Ladeleistung, keine Phasenumschaltung, kein Lastmanagement und keine zeitliche Abstimmung zwischen PV-Erzeugung und Ladung.
Nutze daher möglichst eigene Messwerte oder realistische Planwerte. Das Ergebnis zeigt eine nachvollziehbare Jahres-Szenariorechnung für deinen PV-Eigenverbrauch, ersetzt jedoch keine zeitaufgelöste Analyse von Erzeugung, Verbrauch und tatsächlichen Ladevorgängen.